BIM als Standard für Verkehrsinfrastrukturprojekte ab 2020

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Bundesminister Alexander Dobrindt hat heute auf dem Zukunftsforum digitales Planen und Bauen in Berlin seine Pläne zur Einführung von Building Information Modeling (BIM) bei der Planung und Realisierung großer Verkehrsprojekte vorgestellt:

„Wir starten eine Offensive zur Digitalisierung der Baubranche. Mit modernsten digitalen Methoden sollen Bauprojekte effizienter und im Zeit- und Kostenrahmen realisiert werden. Wir werden Planen und Bauen mit BIM für unsere Infrastrukturprojekte ab 2020 verbindlich machen. Mit Pilotprojekten optimieren wir den Einsatz dieser Planungsmethoden. Das ist eine Modernisierungsoffensive für die weltweit tätige deutsche Bauindustrie.“

Mit Building Information Modeling (BIM) wird digital geplant und dabei eine synchronisierte Datenbasis hergestellt, die alle Abläufe und Teilaspekte verbindet und auf die alle Projektbeteiligten zugreifen können. Dadurch werden alle Informationen transparent vernetzt, so dass Auswirkungen einer Änderung auf alle anderen Teilbereiche in Echtzeit sichtbar werden. Zeitpläne, Kosten und Risiken können so früher und präziser ermittelt und optimiert werden.

Dieser Plan sieht als erste Stufe eine Vorbereitungsphase (bis 2017) vor, in der z. B. Standardisierungsmaßnahmen durchgeführt und Leitfäden, Checklisten und Muster erarbeitet werden. Hierfür stellt das BMVI Mittel in Millionenhöhe bereit.

In der zweiten Stufe (2017-2020) sollen die derzeitigen vier Pilotprojekte deutlich erweitert werden, um über alle Planungs- und Bauphasen hinweg Erfahrungen sammeln zu können. Weitere Pilotprojekte bei den Verkehrsträgern Schiene, Straße und Wasserstraße sind dafür in Planung. Das BMVI wird diese mit Mitteln in zweistelliger Millionenhöhe unterstützen.

In der dritten Stufe (ab 2020) soll BIM im Zuständigkeitsbereich des BMVI bei neu zu planenden Projekten regelmäßig angewandt werden.

Quelle: http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2015/152-dobrindt-stufenplan-bim.html?linkToOverview=DE%2FPresse%25%1F2FPressemitteilungen%2Fpressemitteilungen_node.html%23id172378

Welthöchster Wolkenkratzer im Bau: der Jedda Tower in Saudi Arabien

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Er soll einen Kilometer in die Höhe ragen: Der Jeddah Tower in Saudi Arabien, direkt am Roten Meer, soll 2020 fertig sein – und das größte Hochhaus der Welt werden.

Das Gesamtprojekt Jeddah City, einschließlich des exponierten Hochhauses, das in früheren Planungen als Kingdom Tower bezeichnet wurde, umfasst laut Medienberichten Investitionen in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar. Das früher Kingdom City genannte Projekt war noch auf 20 Milliarden Dollar taxiert worden.

Der Jeddah Tower soll mit seiner Spitze nun einen Kilometer in die Höhe ragen. Damit bräche das Bauwerk sämtliche Rekorde. Bislang gilt der Burj Khalifa mit 827 Metern Höhe in Dubai als höchstes Gebäude der Welt.

Insgesamt soll das Hochhaus 200 Stockwerke zählen und rund 5,295 Millionen Quadratmeter Fläche bieten. Das Fundament soll 60 Meter tief in die Erde gerammt werden. Entworfen wurde das Gebäude übrigens von dem Chicagoer Büro Adrian Smith + Gordon Gill Architecture. Smith zeichnete auch schon für den Burj Khalifa verantwortlich.

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Den kompletten Artikel und eine Bildergallerie finden Sie im Manager Magazin.
Quelle: http://www.manager-magazin.de/lifestyle/stil/jeddah-tower-weltgroesstes-hochhaus-in-bau-a-1065472.html