Autodesk eröffnet Inkubator

Autodesk hat den BUILD Space eröffnet, eine industrielle Werkstatt, das auf die Fertigung der Zukunft in der gebauten Umgebung ausgerichtet ist. Dieses Innovationsstudio umfasst Wohnräume, Firmenbauten und Infrastruktur. Mit dem BUILD Space möchte Autodesk besser verstehen, wie in der Zukunft gebaut wird.

Teams aus Hochschulen, Industrie und Praxis beschäftigen sich hier mit digitaler Fertigung, Robotik und Industriebau. Autodesk stellt zusätzlich kostenfrei Arbeitsplätze bereit sowie Zugang zu Schulungen, Autodesk-Personal und Ausrüstung.

Die rund 3.200 Quadratmeter große Werkstatt bietet genug Raum und Ausstattung, um mit fast jedem Werkstoff, das im Bauwesen verwendet wird, zu arbeiten wie u.a. Stahl, Holz, Beton oder auch Karbon. Zur Ausstattung gehören 6 Industrieroboter und 11 Werkstätten speziell ausgerichtet auf Holz- und Metallverarbeitung, 3D-Druck, Laser- und Wasserstrahlschneiden, Verbundstoffe und CNC-Router. Für große Fertigungsprojekte steht sogar ein Brückenkran zur Verfügung, der Material und Ausrüstungen zwischen den verschiedenen Stockwerken transportieren kann. All diese Geräte ermöglichen es letztlich, die Integration und den Austausch zwischen Autodesk-Software und den weltweit modernsten Fertigungswerkzeugen zu verbessern.

Das Start-Up-Unternehmen Pillar Technologies beispielweise nutzt sensorische Systeme bei BUILD Space, um mögliche Schadeinflüsse wie hohe Luftfeuchtigkeit, Schimmel oder Feuer zu überwachen. Solche Schäden sind wichtige Ursachen für Verluste bei Bauunternehmen und Versicherungen. Pillar Technologies benötigte einen Ort, um seine Technologie zu entwickeln.

„Der Autodesk BUILD Space ermöglichte es unserem Team von Pillar Technologies, in wenigen Wochen ein Produkt der nächsten Generation mit minimalen Kosten zu schaffen. Selbst etablierte Unternehmen hätten mehrere Monate und ein hohes Budget dafür benötigt“, sagte Alex Schwarzkopf, Mitbegründer von Pillar Technologies. „Das ist wertvoll, denn als Startup-Unternehmen sind Zeit und Geld unsere knappen Ressourcen.“

Quelle: blogs.autodesk.com

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