Geschäfte der deutschen Architekten besser denn je

Laut der aktuellen Umfrage des ifo Instituts bei den freischaffenden Architekten verläuft die Geschäftslage zu Beginn des 3. Quartals 2017 erfreulich gut. Die befragten Architekten beurteilten ihre derzeitige Geschäftslage deutlich besser als in den Vorquartalen. Nur rund 10 %  bewerteten ihre aktuelle Aufftragssituation als „schlecht“. In jedem dritten Bundesland war sogar keiner der Architekten mit seiner Geschäftslage unzufrieden.

Auch die Geschäftsaussichten sehen dabei gut aus. Knapp 15 % erwarten eine bessere Aufftragssituation in einem halben Jahr, nur 8 % erwarten eine schlechtere. Ab April 2017 konnten über 60 % der Teilnehmer neue Verträge abschließen. Im dritten Quartal konnte das geschätzte Bauvolumen im Wohnungsbau um rund 20 % gesteigert werden. Im Nichtwohnungsbau erfolgte sogar eine Steigerung um über 30%. Die Aufträge im Wirtschaftsbau erhöhten sich gegenüber dem Vorquartal um rund 70 %.

Die Befragten wiesen zu Beginn des dritten Quartals 2017 einen Aufftragsbestand von 7,3 Monaten auf. Die Marke von 7 Monaten konnte somit zum dritten Mal in Folge übertroffen werden. Seit dem Tiefpunkt vor 14 Jahren haben sich die Auftragsreserven der befragten Architekten nahezu kontinuierlich erhöht und die Auftragspolster sogar verdoppelt.

Quelle: https://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/facts/Survey-Results/Architektenumfrage/Archiv/2017/Architektenumfrage-2017Q3.html

 

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