Hannover Messe: Obama und Merkel bei Autodesk

merkel-obama-hannover-messe

Vom 25. bis 29. April 2016 kommen alle modernen Technologien, welche die Industrie zu bieten hat, auf der Hannover Messe zusammen – von Forschung und Entwicklung,  Energie- und Produktionstechnologien, bis hin zu Robotik und Virtual Reality.

Auch US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchten die weltgrößte Industriemesse am Montag. Besonderes Interesse weckte dabei der Stand von Autodesk. Dabei tauschten sie sich mit Paracyclerin Denise Schindler und Autodesk-Chef Roland Zelles über die Möglichkeiten des 3D-Drucks von Prothesen aus. Mithilfe von Autodesk-Software kann eine Prothese erstellt werden, die genau an das Bein der deutschen Paracycling-Sportlerin passt.

Die Herstellung von Prothesen ist auch heutzutage noch ein sehr handwerklich geprägter Prozess. Der Orthopädietechniker muss erst einen Gipsabdruck des Stumpfes anfertigen, von dem ein Positivdruck erstellt wird. Anschließend bearbeitet er dieses Gipsteil aufwendig mit der Feile und achtet dabei noch auf die Polsterung im Schacht. Das ändert sich mit Laserscanning und 3D-Drucker: Die ermittelten Daten durch Laserscanning machen eine individuelle Fertigung von Prothesen möglich ohne auf teure Einzelanfertigungen zu setzten. Die neuen Möglichkeiten der 3D-Drucker, Objekte schnell und kostengünstig produzieren zu können, stellt vor allem für Entwicklungsländer eine Möglichkeit dar betroffenen Personen schneller und günstiger als bisher Prothesen zur Verfügung zu stellen.

Wir sind gespannt, wie Autodesk zusammen mit Denise Schindler die Prothese der Zukunft entwickeln wird.

 

Hinterlasse einen Kommentar