Studie Digitalisierung der Bauwirtschaft

Neue Studie: Digitalisierung der Bauwirtschaft

Digitalisierung der Baubranche

Den meisten Baufirmen ist bewusst, dass sie sich der digitalen Transformation stellen und Arbeitsabläufe umstrukturieren müssen. Auch die Vorteile der Digitalisierung wie Zeitersparnis, bessere Qualität, erhöhte Wirtschaftlichkeit oder mehr Transparenz werden nicht bestritten.

Die Roland Berger Studie „Digitalisierung der Bauwirtschaft – Der europäische Weg zu Construction 4.0“ hat nun ergeben, dass auch 93 % diese Meinung teilen, jedoch folgte bisher dieser Erkenntnis selten ein entsprechendes Handeln. Demnach nutzen weniger als 6 % der Baufirmen durchgehend digitale Planungsinstrumente und 100 % der befragten Baustoffunternehmen geben zu, dass sie ihre Digitalisierungspotentiale nicht ausgeschöpft haben:

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In den letzten 4 Jahren stieg die Produktivität in der deutschen Bauindustrie nur um 4 %. Zum Vergleich verbesserte sich die gesamte deutsche Wirtschaft um 11 %, das produzierende Gewerbe um 27 % und das verarbeitende Gewerbe sogar um 34 %.

„Unternehmen müssen lernen, alle Digitalisierungshebel auf jeder Stufe der Wertschöpfungskette einzusetzen, um die Produktivität bestmöglich zu steigern“, sagt Philipp Hoff, Co-Autor der Studie. „Bislang ist hier nicht viel passiert: In keinem der von uns befragten Unternehmen wurde die Digitalisierung bisher konsequent über alle Bereiche umgesetzt.“ Quelle: rolandberger.com

Die komplette Studie können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Mit BIM auf der sicheren Seite

Die Digitalisierung macht auch vor der Bauindustrie nicht Halt. Die BIM-Planungsmethode verändert die Art und Weise, wie Bauprojekte geplant und realisiert werden. Sie wird dazu beitragen, dass in Deutschland zukünftig Bauprojekte mit geringeren Risiken und mit einer höheren Kosten- und Terminsicherheit durchgeführt werden können. Die Vorteile von BIM sind bekannt: Bereits vor Baubeginn ist eine digitale Simulation möglich. Damit werden Fehlplanungen minimiert und Mehrkosten sowie Alternativlösungen frühzeitig identifiziert.

Quelle: https://www.rolandberger.com/de/press/Press-Release-Details_9668.html

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