Neue Studie: Planer hoffen auf BIM

Die Realisierung eines Bauprojektes ist ein hoch komplexer Vorgang. Er ist geprägt von vielen Abhängigkeiten und Unwägbarkeiten, die sich nicht nur in der Planung, sondern vor allem in der Umsetzung mit ihren zahlreichen Änderungen zeigen. Die Fehlerquoten und damit verbundenen Kosten am deutschen Bau sind weiterhin hoch. Hoffnung schöpft die Baubranche mit der Planungsmethode Building Information Modeling (BIM).

Eine neue Studie von BauInfoConsult zeigt die Erfahrungen und Bedürfnisse der Planer. Rund 140 Architekten wurden unter anderem befragt, ob sie BIM für ein effektives Mittel halten, um die Fehlerkosten am deutschen Bau zu senken. Mehr als 80 % stimmte dabei dieser Aussage zu. Nur wenige Architekten (7 Prozent) widersprachen dieser Sicht auf BIM:

Die Zuversicht der Befragten ist nicht unbegründet, denn die Erfahrungen in Skandinavien und den Benelux-Staaten mit digital vernetzter Projektsteuerung am Bau sind mit weniger Fehlerkosten sehr positiv. Die Bauprojekte werden in 3D-Modellen entworfen und können anschließend in der Umsetzung zur Projektsteuerung und Koordination zwischen den Planern und Ausführenden genutzt werden. Durch die transparente Ausführungs-, Material-, und Kostenplanung mit BIM kann der übliche Chaos, der durch mangelnde Absprachen zwischen Planungsbeteiligten entsteht, reduziert werden.

Quelle: www.bauinfoconsult.de

Mit BIM bekommen Sie Ihre Herausforderungen in den Griff

In der folgenden Infografik erfahren Sie mehr über den intelligenten, modellbasierten Prozess von BIM. Entdecken Sie, wie Sie Informationsverluste, Kollisionen oder unterschiedliche Planstände vermeiden können und lernen Sie die positiven Auswirkungen von BIM auf Zeitmanagement, Effizienz und Kundenzufriedenheit kennen.

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