BIM-Studie zu digitalen Planungs- und Fertigungsmethoden – FUCON 4.0

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Seit einigen Jahren steigt der Anteil der Planer die so genannte Building Information Modelling (BIM)-Software nutzen rasant an.

Denn die Möglichkeit, Gebäude vom Entwurf bis zur Inbetriebnahme komplett digital zu planen, bietet die Chance, Projekte schneller, günstiger und nachhaltiger abzuwickeln. Die dafür erforderlichen Werkzeuge, Methoden und Rahmenbedingungen erforscht und erprobt das Fraunhofer IAO zusammen mit wegweisenden Partnern aus der Industrie im Verbundprojekt „Future Construction 4.0„.

In einer Online-Umfrage im deutschsprachigen Raum vom März 2015 haben die Forscher die Herausforderungen und Potenzial der Planungsmethode Building Information Modeling BIM abgefragt. Die Ergebnisse liegen nun in einer umfassenden BIM-Studie für Planer und Ausführende vor.

Die unserer Meinung nach wichtigen Erkenntnisse sind:

  • 47% stimmen der Aussage zu 75-100% zu, dass die Kommunikation zwischen den Beteiligen verbessert wird
  • 45% stimmen der Aussage zu 75-100% zu, dass die Kostenkalkulation und das Controlling verbessert wird
  • 40% finden das mit BIM die Projekte besser geplant werden
  • Hauptgrund der Einführung von BIM war die Verbesserung der eigenen Effizienz gefolgt von der Steigerung der Qualität
  • 40% sind der Meinung das der Einstiegszeitpunkt ins Projekt zu spät erfolgte

Die Ergebnisse der Befragung zeigen jedoch auch, dass die Realität noch weit entfernt vom Idealzustand ist. Die vollständige Studie finden Sie in hier

Bob der BIM-Meister?

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Es sieht so aus, dass Bob der Baumeister komplett neu erfunden wurde.  Und er kommt mit neuen Folgen ins Fernsehen zurück. In England läuft die Serie bereits seit Anfang September wieder, noch in 2015 soll sie auch in Deutschland starten.

Bobs Aussehen wurde komplett verändert, er wirkt nun viel menschlicher. Und auch seine Arbeitsweise ist nun deutlich moderner: in den ersten zwei Minuten der ersten Folge sieht man ihn, wie er ein Tablet nutzt, um anhand von 2D-Zeichnungen und 3D-Modellen den anderen Bauarbeitern zu erklären, wie ein Aufzugschacht in das Gebäude einzubauen ist.

Mehr Informationen finden Sie zu dieser Arbeitsweise hier: http://www.autodesk.com/products/bim-360-field/overview

Gefunden bei: http://bimblog.typepad.com/

Öffentliche BIM-Mandate: Nach UK folgt jetzt Spanien

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Im Juli wurde auch in Spanien eine nationale BIM-Strategie gestartet. Bei einem Treffen im spanischen Ministerium für Infrastruktur wurde die BIM Anforderungen für Projekte des öffentlichen Sektors strategisch beschlossen. Noch ist BIM für planende und ausführende Firma keine rechtliche Voraussetzung, aber es ist ein Mandat in Stufen für verschiedene Branchen ab 2018 geplant. Nach UK und vielen Länder aus Skandinavien werden sicher noch weitere Länder in Europa und der Welt folgen. Mehr zum Artikel hier.  Sind Sie bereits fit in BIM? Wir helfen gerne beim Ein- oder Umstieg in BIM. Fordern Sie unsere aktuelle BIM-Broschüre an.

Expertengespräch: BIM in der Infrastrukturplanung

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Die Meldungen über ­einfach nicht fertig, oder immer teurer werdende Infrastrukturprojekte reißen nicht ab. Doch was ist zu tun? Große Hoffnungen richten sich auf das Building Information Modeling, denn es soll dazu beitragen, Projekte rechtzeitig und im Kostenrahmen fertigzustellen. Sechs Experten aus der Branche erklären, wie sich BIM in Infrastrukturprojekten tatsächlich sinnvoll einsetzen lässt und welche Herausforderungen dabei noch zu meistern sind.

Hier erfahren Sie mehr dazu.

Infotag bei Bytes & Building: Von little BIM zu big BIM

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Ort: Stuttgart

Datum: Mittwoch, 22.04.2015

Viele Anwender setzen bereits BIM-Werkzeuge wie Autodesk Revit ein und arbeiten dabei nicht mehr zeichnungs- sondern modellorientiert.
Wir nennen diese Methode: little BIM.
Erst der nächste Schritt – die reibungslose Zusammenarbeit zwischen allen Planungspartnern und die Integrität der Planungsdaten über alle Bearbeitungsschritte hinweg – führt unseres Erachtens zu big BIM.
Doch wie können wir die Bauherrschaft vom zusätzlichen Nutzen von BIM überzeugen und welche vertraglichen Definitionen sind für BIM notwendig?
Diese und andere Fragen möchten wir im Rahmen unserer Info-Veranstaltung erörtern und lassen dabei auch Praktiker und Anwender zu Wort kommen. Denn die Herausforderungen und die Chancen des digitalen Bauens sind erkannt. Warten wir nicht darauf, dass von irgendwoher die „großen Lösungen“ kommen, sondern packen es gemeinsam an!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch unserer kostenlosen Veranstaltung!

Location:
freiRaum
Güterstraße 4
70372 Stuttgart – Bad Cannstatt

„Der freiRaum” (www.freiraum-in-stuttgart.de) auf dem Gelände des Alten Güterbahnhofs in Bad Cannstatt bietet in einmaliger Atmosphäre. Gerade der Gegensatz von “alt und modern” macht die Location zu etwas ganz Besonderem. Der freiRaum ist problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, bietet aber auch ausreichend kostenfreie Parkplätze direkt vor der Tür.” Anfahrt

Für weitere Informationen und die Anmeldung klicken Sie hier.

 

 

Wie Hersteller im Bauzulieferbereich oder von Endkundenprodukten ihre Bauteile auch im BIM-Format Planer zur Verfügung stellen können

Viele Hersteller im Bauzulieferbereich oder von Endkundenprodukten arbeiten in der Konstruktion mit 3D Software wie CATIA, Solidworks, Autodesk Inventor etc. und müssen nun vermehrt ihre Bauteile auch im BIM-Format Planer zur Verfügung stellen.
Die Autodesk Revit Dateien (.rfa) sind das weltweit führende Format im Bereich BIM (Building Information Modeling) und daher stellt sich die Frage wie diese Dateien in Revit übertragen werden können.

Bereits vor Baubeginn möchten Bauherren ihr späteres Gebäude virtuell begehen und sich einen möglichst realistischen Eindruck von Bauteilen und deren Materialien, Farben und Dimensionen verschaffen. Um nicht nur Investoren und Bauherren mit dreidimensionalen und fotorealistischen Visualisierungen für ein Projekt zu begeistern sondern auch Planern Produkte mit realen Anschlusswerten und Informationen zu bieten, müssen diese Bauteile in BIM/3D konformen Formaten angeboten werden.

Für mehr Informationen klicken Sie hier: Import von MFG in Revit

Machen Sie sich als „BIM Leader in Deutschland“ einen Namen, unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Sie sind Bauherr, Planer oder Generalunternehmer und planen ein Bauvorhaben, bei dem die Vorplanungen bald losgehen? Sie haben schon länger Erfahrung mit BIM-Methoden und hätten Interesse, sich an einem Forschungsprojekt zu beteiligen?

imageDann sollten Sie sich bewerben beim BIMiD Forschungsprojekt, das gerade gestartet ist und sich in der Phase des Bewerbungsprozesses für Bauherrn, Planer und Baufirmen befindet.

Ziel des Forschungsprojekts ist es, Building-Information-Modelling in der deutschen Bauindustrie zum Durchbruch zu verhelfen. Im Zentrum des Projekts BIMiD steht ein konkretes Bauvorhaben eines KMU’s, bei dessen Planung und Bauausführung BIM von Beginn an angewendet, weiterentwickelt und wissenschaftlich evaluiert wird.

Die Teilnehmer werden für Ihre Aufwendungen unterstützt, Details sind über die Projektleitung zu erfahren.

Weitere Infos zu BIMiD:
http://www.mittelstand-digital.de/DE/Foerderinitiativen/eStandards/bimid.html

BIMiD: Wir suchen ein geeignetes Referenzobjekt!
http://www.bimid.de/kos/WNetz?art=News.show&id=8&daoref=713

 

 

via

Neue DIN SPEC 91400 – BIM-Klassifikation nach STLB-Bau

Building Information Modelling (BIM) ist eine Arbeitsweise, bei der Gebäude, Räume und Bauteile in einem digitalen Gebäudemodell erfasst und durch ihre Eigenschaften beschrieben werden. BIM ist unter anderem in den USA, Norwegen, Finnland, Dänemark und Großbritannien bereits jetzt oder spätestens ab 2016 als verbindlich für öffentliche Bauprojekte festgeschrieben.

In Deutschland wird aktuell mit der DIN SPEC 91400 eine „Building Information Modelling – Klassifikation nach STLB-Bau“ erarbeitet. Die Arbeitsgruppe wird getragen von Dr. Schiller & Partner GmbH, buildingSMART e.V., Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V., Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., CAFM RING und f:data GmbH

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USA adaptiert BIM zu über 71%!

Die US Webseite www.bimforum.org hat einen interessanten Bericht zur Adaption von Building Information Modeling in der USA veröffentlicht. Die USA spielen eine Vorreiterrolle in der Anwendung der BIM Methode, was sich in der Aussage wiederspiegelt, dass bereits 2012 71% der Architekten, Ingenieure, Bauunternehmer und Gebäudeeigentümer BIM in der Praxis einsetzen.

Umfragen in den Anwenderkreisen ergaben, dass selbst bei einem niedrigen Grad der Durchgängigkeit – also wenn beispielsweise nicht alle Projektbeteiligten mit Modellen arbeiten – über 50% der Anwender einen Positiven Return On Invest (ROI) erkennen. Bei hoher Durchgängigkeit bewerten nur noch 6% den ROI als negativ oder flach.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Auch im europäischen Ausland (BIM ist verpflichtend für öffentliche Projekte in Skandinavien, ab 2016 in UK) ist BIM bereits weit verbreitet. Im deutschsprachigen Raum bemühen sich das Austrian Standard Institute, die Initiative BIM Iin Deutschland (BIMID) und die BuildingSMART um eine weitere Verbreitung, aber auch die Bundesregierung (Reformkommission für Grossprojekte) erkennt die Vorteile und nimmt sich diesem Thema an. Viele Unterhemnem rüsten sich bereits heute für die Anforderungen der nahen Zukunft. .

Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung veröffentlicht BIM Leitfaden für Deutschland

Bim Leitfaden

Seit dem 22.01.2014 steht auf der Webseite des Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung der BIM Leitfaden für Deutschland zum Download bereit.

Damit reagiert das BBSR auf die im Ausland weitaus höhere Präsenz der BIM Planungsmethode im Bauwesen und in der Bewirtschaftung von Bauwerken.

Das Interesse in Deutschland resultiert aus den veränderten Marktanforderungen und der damit verbundenden Notwendigkeit, innovativer und wirtschaftlicher zu planen – um wettbewerbsfähig zu bleiben.

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