openBIM und IFC – wie alles begann

In 1995 schloss sich Autodesk mit 11 weiteren Unternehmen zusammen, um die Vorteile der Interoperabilität und den vollständigen Informationsaustausch zwischen den vielen Softwareprogrammen im Bauwesen zu ermitteln. Ein zentraler Punkt war dabei die Verbesserung des immer wieder nicht zufrieden stellenden Datenaustauschs aufgrund fehlender oder ungenügender IT-Schnittstellen im Bauwesen. Diese Planungs-, Ausführungs- und Bausoftwareunternehmen wurden aufgrund ihrer internationalen Ausrichtung und ihrer Bereitschaft, in die Zukunft der Bauindustrie zu investieren, zusammengeführt. Die intensive, einjährige Untersuchung brachte drei wichtige Erkenntnisse:

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Berühmte Architektenresidenz virtualisiert

Das Gebäude „Taliesin West“ diente dem großen amerikanischen Architekten Frank Lloyed Wright zwischen 1937 und 1959 als Studio und Winterresidenz. Leica Geosystems und die Frank Lloyed Wright Foundation wollen aus dem Winterdomizil ein virtuell begehbares Modell erstellen. Das Anwesen in Arizona, USA, zieht jedes Jahr mehr als 100.000 Touristen an.

Es geht über traditionelle 3D-Renderings, Dokumentationen und virtuelle Online-Touren hinaus, indem es das Grundstück in jeder Dimension erfasst – das Außengelände und das Innere des Gebäudes sowie architektonische Details einschließlich 3D-Ansichten und Grundrisse.

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BMW goes BIM

Im Dezember 2017 haben Vertreter der BMW Group den Bau einer Teststrecke in Tschechien angekündigt. Das rund 500 Hektar große Areal wird in Sokolov (Falkenau an der Eger) im Regierungsbezirk Karlsbad entstehen. Dabei wird für das Bauprojekt die BIM-Methodik angewendet und befindet sich derzeit in der Planungsphase. Durch den Einsatz von BIM sollen Mehrwerte erzeugt werden, die sich auf die Koordination und Kommunikation, sowie auf die Entscheidungsfindung und Kostensicherheit auswirken. Dazu hatte BMW einen BIM-Standard entwickelt und seit 2018 werden alle Bauprojekte auf diese Weise realisiert.

Das BIM-Projekt wurde als weiteres Pilotprojekt in drei Phasen eingeteilt, um ein einheitliches Verständnis bei allen Projektbeteiligten zu gewährleisten:

  1. BIM-Initiierungsphase zur Abstimmung der BIM-Liefervorschriften
  2. Testphase, in der die Anforderungen aus den BIM-Liefervorschriften getestet wurden
  3. Kollaborationsphase für die Umsetzung der BIM-Anwendungsfälle
Bild: Build-Ing.de

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Umfrage: Implementierung von BIM-Methoden

In den kommenden Jahren wird die Bauindustrie sich durch neue Trends wie BIM nachhaltig verändern. Die BIM-orientierte Arbeitsweise verspricht zahlreiche Vorzüge, bringt anfangs aber auch seine Hürden, die bewältigt werden müssen.

Im Rahmen einer Masterarbeit untersucht Frau Lapaczinski, Baumanagement-Studentin an der Hochschule Karlsruhe, die Implementierung von BIM in Unternehmen. Sie wird von unserem Kunden Ernst² Architekten AG dabei betreut. Wir möchten junge Talente natürlich auch bei der Weiterbildung unterstützen und bitten unsere Leser, unter dem folgenden Link an der Umfrage teilzunehmen:

https://www.umfrageonline.com/s/fddaffa

Ziel dieser Umfrage ist es, praktische Erkenntnisse über den Einsatz von BIM zu erhalten und herauszufinden, welche Voraussetzungen in einem Unternehmen geschaffen werden müssen, um einen reibungslosen BIM-Prozess gewährleisten zu können. Die Umfrage ist anonym und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.

Wir würden uns auch freuen, wenn Sie die Umfrage an Ihre Kollegen weiterleiten. Vielen Dank dafür!

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Revit Community Contest – Jetzt mitmachen und gewinnen!

Die Autodesk Community, das deutschsprachige Online-Forum rund um Autodesk-Software, veranstaltet erneut den Revit Community Contest. Bei diesem Wettbewerb konstruieren Revit-Nutzer ein Modell ganz nach einem vorgeschriebenen Motto und reichen es auf dem Autodesk Forum ein. Die Gewinner erhalten dann tolle Preise.

In diesem Jahr hat sich die Autodesk Community ein lustiges Motto überlegt: Revit-Nutzer sollen ein Klettergerüst für den Spielplatz konstruieren und einreichen. Haben Sie kreative Ideen und möchten am Wettbewerb teilnehmen?

 

So einfach geht’s:

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3D-Stadtmodell aufbereitet für AR und VR

Die finnische Hauptstadt Helsinki erstellte in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Umbra, einem Anbieter für AR-Lösungen über die Cloud, ein echtzeitfähiges 3D-Modell der Stadt. Mit Hilfe von Luftaufnahmen konstruierte Helsinki eine Punktwolke, die ein 50 km² großes Gebiet der Stadt repräsentiert. Die Daten wurden dann in ein 700 GB texturiertes 3D-Netz umgewandelt.

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Anwenderforum 2018 – „Es machte Lust auf BIM!“

Die Digitalisierung hat auch die Baubranche erreicht. Um den Anforderungen der Bauprojekte von morgen gerecht zu werden, ist es wichtig, kluge Entscheider, Anwender und Ideen zusammenzuführen. Deshalb haben sich auch in diesem Jahr wieder rund 100 Anwender aus den Bereichen Architektur, Gebäudetechnik und Infrastruktur am 14. Juni 2018 im VDI-Haus in Stuttgart getroffen, um sich über topaktuelle Themen wie BIM und die Digitalisierung auszutauschen.

Bernd Schlenker, Geschäftsführer der Bytes & Building GmbH, eröffnete das Anwenderforum mit einem Vortrag über die Digitalisierung in der Baubranche. Im Vergleich zu anderen Industrien zeigt die Baubranche eine rückläufige Entwicklung. In den vergangenen 10 Jahren stieg die Produktivität im Bausektor in Deutschland  nur um knapp 4 %. Das produzierende Gewerbe verzeichnete ein Wachstum um 27 % und das verarbeitende Gewerbe sogar um 34 %. „Hier gilt es mächtig aufzuholen“, so Herr Schlenker. Mit dem Vortrag des BIMfit-Konzepts wurde gezeigt, wie die Teilnehmer in die Zukunft geführt werden. 

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BMVI: Leitfaden für Großprojekte

Der Leitfaden Großprojekte liefert konkrete Handlungsanleitungen zur Umsetzung der Empfehlungen der Reformkommission Bau von Großprojekten und des Aktionsplans Großprojekte. Grundlagen dieses Leitfadens sind eine umfangreiche Analyse bestehender Regelwerke und Handlungsanleitungen insbesondere bei den Verkehrsträgern Straße und Wasserstraße sowie Interviews und Workshops mit Vorhabenträgern, auch aus dem Bereich Schiene, und weiteren an Verkehrsprojekten Beteiligten.

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Collaboration for Revit wird BIM 360 Design

Was kann ich mit BIM 360 Design machen?

BIM 360 Design ist für verteilte und multidisziplinäre Teams konzipiert. Sie können Revit-Modelle mit erweiterten Zugriffskontrollen, Mängelverwaltung, Versionskoordination, nachverfolgbarer Projektaktivität, Änderungsvisualisierung und unbegrenztem Speicher verwalten.

BIM 360 Design hat folgende Komponenten:

  1. Revit Cloud Worksharing für die gemeinsame Erstellung von Zentralmodellen mehrerer Projektteams (verfügbar sowohl für BIM 360 der nächsten Generation als auch für BIM 360 Team wie in Collaboration for Revit).
  2. Dokumentenmanagement-Modul für Datenmanagement, Zugriffssteuerung und Web- und mobile Zusammenarbeit
  3. Das neue Design Collaboration-Modul für Versions Nachverfolgung, Vergleich und Koordination
  4. Weitere Administrationsmodule für die Konto- und Projekteinrichtung
  5. Autodesk Desktop Connector, um Ihren Cloud-Speicher mit Ihrem Desktop zu verbinden.

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Warum steht der Schiefe Turm von Pisa noch?

Der Schiefe Turm von Pisa ist weltberühmt für seine kritisch wirkende Lage. Doch wie konnte er denn überhaupt die starken Erdbeben überstehen, obwohl die Region öfter von Erdbeben erschüttert wurde? Ein Team von Bauingenieuren und Forschern der Universität Bristol und der Roma Tre-Universität widmeten sich dieser Frage in einer Studie.

Der Turm begann sich bereits während der Errichtung Ende des 12. Jahrhunderts zu neigen. Nach einigem Zögern wurde der Bau trotzdem noch vollendet. Heute steht er mit rund 57 Metern Höhe seit über 600 Jahren zwar schief, ist aber erstaunlich stabil neben dem Hauptbau des Doms.

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