BIM war nur der Anfang, jetzt kommt Connected BIM

Auf dem Redshift Blog von Autodesk haben wir einen interessanten Artikel zum Thema „Connected BIM“ gefunden, den wir gerne auch unseren Lesern weitergeben möchten.

Die Möglichkeiten mit preiswerten Sensoren könnten schon bald die Baubranche neu definieren. Sie messen Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht, Bewegung und mehr. Kombiniert mit GPS-Technologien (z.B. für die Ermittlung des Standorts eines Bauteils) und der 3D-Modellierung, ergibt sich eine Echtzeit-Verbindung zwischen der realen Baustelle und dem digitalen Modell in der Cloud. Dies eröffnet unzählige Möglichkeiten für die Effizienzsteigerung und die Projektverwaltung.

Diese drei Technologien können herkömmliche Verfahrensweisen in der Baubranche entscheidend innovieren, denn gemeinsam ermöglichen sie ein vernetztes BIM: Gebäudedatenmodellierung + die Macht der Cloud.

Connected BIM: Zusammenarbeit in der Cloud

Die Weiterentwicklung von BIM-Technologien ist dringend notwendig, da die Bauindustrie zunehmende Herausforderungen bewältigen muss. Heute wird auf Baustellen immer noch viel mit Papierplänen kommuniziert. Ein großer Nachteil ist neben den Papierbergen und enormen Kosten aber, dass die Bauzeichnungen bereits beim Ausdrucken nicht mehr aktuell sein könnten. Mit Cloud- und mobilen Technologien zur Verwaltung der Zeichnungen geschieht eine Datenerfassung hingegen in Echtzeit. Während des gesamten Lebenszyklus des Projekts wird einfach alles direkt in der Cloud protokolliert und aktualisiert. Auch große Mengen an Daten können so zentral erfasst und ausgewertet werden. Die Ergebnisse können dann auch zur Analyse künftiger Projekte genutzt werden.

Sind Baustellen erst einmal mit allen möglichen Sensoren ausgestattet, werden sie uns unter anderem verraten, wie Maschinen eingesetzt werden und ob Baumaterial bereits geliefert oder verwendet wurde. So könnte man beispielsweise ermitteln, welche Gründe zu einer Projektverzögerung führten. Wurde das Material nicht termingerecht geliefert oder fehlten noch Bohrlöcher in einer Wand? All diese Informationen werden für alle Projektbeteiligten in einem zentralen Arbeitsbereich in der Cloud strukturiert zusammengefasst und sind per Mausklick abrufbar.

Haben wir uns erst einmal klar gemacht, wie sich diese Vernetzung auf jeden Aspekt einer Baustelle auswirkt, dann stellt sich nicht mehr die Frage, ob die Baubranche diese Richtung einschlagen wird, sondern nur noch, wie schnell ihr die Umsetzung gelingt.

Quelle: www.autodesk.de/redshift/vernetzte-bim

 

 

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.